Gandhi’s impressions

Gandhi’s impressions
Just another Wordpress Blog..really, nothing else

Trari, trara, der Schnee ist da

Oktober 30th, 2006

moskau schnee und matsch

Obwohl das Thermometer etwas auf über die durchschnittlichen Temperaturen zu dieser Jahreszeit zeigt, kam der Schnee pïnklich (laut Wikipedia um den 28. Oktober). Leider bringt der Schnee auch jede Menge “Matsch”, es wird also an der Zeit, sich eine andere Route auf dem Weg zur Arbeit zu suchen.

with love, from moscow

Wo pflanzt man sein Schwimmbad in einer grossen Stadt hin?

Oktober 30th, 2006

schwimmbad auf dach in moskau

Natürlich aufs Dach. So wird kein kostbarer Platz vergeudet. Die Badesaison unter freiem Himmel düfte jedoch nur von kurzer Dauer sein, die Temperaturen sind nicht mehr einladend für einen kurzen Sprung ins kalte Wasser.

Sonnenaufgang ueber den Daechern Moskaus

Oktober 27th, 2006

sonnenaufgang ueber den Dachern Moskaus 1

Lifejournal ist sehr populr in Russland. Dort gibt es anscheinend eine Community, welche sich mit den Dchern von Moskau beschftigt und Zugangscodes von Hochhusern verbreitet. Alternativ kann man auch einfach darauf warten, dass eine Person das Hochhaus verlsst und durch die geffnete Tre schlpfen.

Sonnenaufgang ueber den Dachern Moskaus 2

Der Ausblick von solch einem Dach ist berwltigend. Bei Sonnenaufgang wiederspiegeln die Fensterfassaden das aufkeimende Sonnenlicht, und die Stadt glitzert fr einige Minuten vor sich hin.

Russisch – Oesterreichische Wochen

Oktober 27th, 2006

fahnen kievskaya moscow

Gestern, am sterreichischen Nationalfeiertag, gab es anscheinend in der ?-sterreichischen Botschaft eine Art “Willkommensfeier” fr alle ?-sterreicher in Moskau. Zum Auftakt von irgendwelchen Russisch-?-sterreichischen Wochen. Ich selbst war nicht dort, doch meine Vertretung hat freundlicherweise Martin Bartenstein bernommen ;)

Au??er mir waren die hier ansssigen ?-sterreicher anscheinend ziemlich vollstndig vertreten, waren doch insgesamt fast an die 100 Personen dort. Inklusive Martin Bartenstein. Die anwesenden Gste, darunter viele WU-Studenten und fertig graduierte, bereits im Leben stehende, ehemalige WU-Studenten hatte so ein gefundenes Fressen. Alkohol soll reichlich vorhanden gewesen sein und fr den Hunger zwischendurch gab es Wienerschnitzl. (Angaben ohne Gewhr)

Park der gefallenen Helden

Oktober 24th, 2006

sculpture park in moskau, lenin, victims

Der Scultpure Park, frher “Park of the Fallen Heroes” genannt, bietet eine Auswahl an Stalin-,Lenin-, und sonstigen Statuen aus der Sowjetzeit. Mit moderner Kunst kombiniert, ergeben sich einige u??erst sehenswerte Einblicke in die ansonsten (in der ?-ffentlichkeit) eher stillgeschwiegene sowjetische Vergangenheit.
park of fallen heroes, lenin watching victims

Die ganze Anlage strahlt eine angenehme Atmosphre aus, und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Moskwa river @ night

Oktober 23rd, 2006

moskwa

Die Moskwa ist der Fluss, welcher als Namenspate fr die Stadt Moskau gilt. Des Nachts erfreut sie mit ihren Wiederspiegelungen der stdtischen Lichter, und zieht den Betrachter in ihren Bann.

eine Polizistin…

Oktober 23rd, 2006

moskau polizistin high-heel

Ob diese Polizistin in Moskau mit ihrem Schuhwerk den “phösen Phuben” nachlaufen kann? Möglicherweise gibt es ja auf der hiesigen Polizeischule dafür eigens ausgebildete Trainer…

Ich bin mir nicht ganz sicher, worin ihre Qualitäten liegen, aber ich glaube, im Laufen liegen sie nicht ;)

Flugblattwerbung in Moskau macht Lust auf den Winter…

Oktober 19th, 2006

flugblattwerbung in moskau

Die Werbung (von vorgestern) im Postkasten setzt sich folgenderma??en zusammen:

  • ?–?4x Werbung fr Fenster, um die Klte aus der Wohnung auszusperren.
  • ?–?3x verlockende Angebote fr wrmende Jacken und Gewand.
  • ?–?2x Zahnarzt…viele ltere Russen haben Goldzhne.
  • ?–?2x (englische) Sprachkurse. Ist es doch eine gute Mglichkeit, eine Dienstleistung ohne Wareneinsatz zu verkaufen.
  • ?–?und je 1x fr etwas zu Essen und ein Hochglanzheftchen fr elektronische Gerte

Also ber 50% der Werbung vor der Haustr preist Waren zum Schutz gegen die herannahende Klte an.

    Sergiev Posad – religioeses Zentrum der russisch-orthodoxen Kirche

    Oktober 19th, 2006

    sergijew possad

    1917 wurde das Kloster verstaatlich. In den darauffolgenden Jahren unter der Herrschaft von Lenin und (teilweise) Stalin war das Leben fr die Mnche kein Leichtes. Viele mussten fliehen und sich verstecken, die Zurckgebliebenen wurden in Arbeiterlager oder hinter Gitter gesteckt. Auch als Besucher der sprlichen Gottesdienste musste man um sein Leben in Freiheit frchten. Heutzutage luft vieles hinter den Klostermauern wieder geregelt ab, einige hundert zuknftige Geistliche studieren hier.

    Nicht nur in Sergiev Posad zieren viele Kirchen das Landschaftsbild, auch in Moskau gibt es eine ganze Menge der prunkvollen Bauten. Die meisten sind neu renoviert, oder es wird gerade daran gearbeitet.

    Nach dem Zerfall der Sowjetunion war der Anteil der Atheisten relativ hoch. Es gibt keine genauen Zhlungen ber die Anzahl der Mitglieder in den jeweiligen Religionsgemeinschaften, aber es sollte sich heutzutage ungefhr so aufteilen:

    • ?–?52% Russisch-Orthodoxe
    • ?–?35% ohne Bekenntnis
    • ?–?13% Muslime

    Trinkwasser

    Oktober 17th, 2006

    sergiev posad heiles wasser

    Um gutes Trinkwasser ist es in Russland schlecht bestellt. Ein Eintrag im Pubmed weist auf eine “Mutagenicity of drinking water in various districts of Moscow” hin. Nur ein Prozent des Trinkwassers in Russland soll sauber sein. 68% der Russen beziehen ihr Trinkwasser aus Oberflchengewssern, welche natrlich auch zur Ableitung des Abwassers verwendet werden. In Moskau selbst, soll es dank einer (unzulnglichen) Trinkwasseraufbereitung etwas besser um das Wasser aus der Leitung stehen. Der Geschmack ist gerade noch ertrglich, doch die Einheimischen meinen, dass ich es lieber lassen soll, sie selbst bekmen davon auf Dauer einen schlechten Magen.

    So ist abgeflltes Trinkwasser in den Geschften kuflich zu erwerben. 1,5 Liter kosten etwa 60 Cent. Die heimischen Marken haben einen leicht salzigen Geschmack, doch es ist auch importiertes Wasser erhltlich. Es ist jedoch so, dass sich der Gro??teil der Russen das Wasser in den Geschften nicht leisten kann. Laut einer Studie kochen 88% der Einwohner Moskau’s regelm??ig das Wasser vor dem Genu?? ab. Der erhhte Anteil der Schwermetalle im Wasser wird dadurch zwar nicht vermindert, aber der Parasit Giardia lamblia, welcher die Magenprobleme verursacht, sollte dadurch zumindest unschdlich gemacht worden sein.

    Das Bild oben zeigt einen Brunnen in Sergiev Posad (eine 100.000 Einwohner Stadt 60km von Moskau), der Wasser spendet, welches bei den Glubigen als “Heiliges Wasser” gilt. Wahrscheinlich auch wegen des neutralen, erfrischenden Geschmacks.

    « Previous Entries